UFO Echo KW 31-33/2026

Trotz des urlaubsbedingten, längeren Zeitraums für dieses Echo hält sich die Anzahl der aufgelaufenen Artikeln in Grenzen. Ein zentrales Thema war natürlich erneut die UAP-Aktenfreigabe des Pentagons zu der am 7. August eine weitere Tranche erfolgte. Auch die deutsche UFO-Forschung und deren Arbeit war Thema, ein „UFO“ am Flughafen sorgt für einen Zwischenfall und Dinge am Himmel verwirren Beobachter. Weitere Artikel zeigen das UFO-Thema als Teil von Wissenschaft und Popkultur und Voyager reist unermüdlich weiter. Wie mittlerweile üblich, befinden sich zunehmend Artikel hinter einer Bezahlschranke. Diese Artikel werden für das Echo in der Regel nicht berücksichtigt, sofern nicht ein Mindestanteil an Text frei zu lesen ist.

 

Weitere Pentagon-UAP-Akten, Runde fünf

Die am 7. August veröffentlichte, fünfte Tranche mit insgesamt 41 weiteren UAP-Akten zog einige Artikel nach sich, die insbesondere die darin gehäuft berichteten „schwarzen Dreiecke“ und leuchtende Kugeln („Orbs“) thematisierten und teils auch hervorhoben. Darunter angeblich sehr große schwarze Dreiecke über Colorado und Afghanistan und das Fehlen von Videos, obwohl teils in den Akten erwähnt. Auch die neuerlichen IR-Videos aus Militärquellen werden thematisiert, wenngleich sich hier nichts wirklich Sensationelles zeigt. Zitiert wird auch Avi Loeb, der sich seit der Gründung des beratenden Wissenschaftsrat, dem er vorsteht, zu den veröffentlichten Material äußert. So meint er: "Einige Fälle bleiben aus wissenschaftlicher Perspektive enigmatisch", was soviel wie rätselhaft und ungeklärt bedeutet. Auch wenn manches davon rätselhaft erscheint, so bleiben Belege für eine konkrete anomalistische oder außerirdische Ursache weiterhin Fehlanzeige.

Quellen: HNA | Heute.at | Vietnam | Vietnam

Historische Betrachtungen: Deutschland, „Foo Fighter“ und alte Akten

Als Nachklapp zu einem früheren Aktenrelease widmet sich ein Beitrag dem Thema der so genannten Foo Fighter anhand alliierter Berichte aus den letzten Kriegsmonaten 1944/45 über leuchtende Objekte, die Bomber und Nachtjäger begleiteten, und die später als Foo Fighter bekannt wurden. Von Interesse sind dazu historische Berichte der Flugzeugbesatzungen, insbesondere der Initialbericht, der den Begriff der Foo Fighter kreierte. Die Akten zeigen aber auch die unterschiedlichen Erscheinungsweisen, die von den Besatzungen beschrieben wurde. In dem Zusammenhang wird auch die deutsche Me 262 erwähnt, die möglicherweise für einige der Berichte mit verantwortlich sein könnte. Tatsächlich dürften hier eine ganze Reihe an Ursachen in Frage kommen.

Quelle: Euronews

Deutschland meldet UFO-Rekordzahlen – Aufklärung meist profan

Im deutschsprachigen Raum gibt es zwei große Meldestellen. Eine davon ist die CENAP-Meldestelle im Odenwald, die regelmäßig in den Medien zu finden ist und aktuell die 14.000ste UFO-Meldung entgegennahm. Im Schnitt gehen derzeit drei bis sechs Meldungen täglich ein und dieses Jahr sind es bereits über 600 Meldungen. Eine Zahl, die vor einigen Jahren noch als Jahresdurchschnitt galt. Auffällig sind dabei weniger spektakuläre Einzelsichtungen, als vielmehr Wellen an Sichtungsmeldungen, aufgrund besonderer Ereignisse.
Betont wird, dass hinter den meisten Fällen herkömmliche Objekte, wie Starlink-Satelliten, Planeten, helle Sterne, Raketenstufen, Ballons, Drohnen, Laser, Meteore, Insekten oder Vögel stecken. Auch wenn die Zahl der Meldungen steigt, bleibt der Anteil wirklich belastbarer Anomalien jedoch klein.

Quellen: Euronews | Echo-Online

UFOs als Drohnen und anderes

Gleich zwei Vorfälle auf Londoner Flughäfen wurden mit UFOs in Verbindung gebracht. So in Gatwick, bei dem ein Pilot während des Landeanflugs ein scheibenförmiges Objekt in unmittelbarer Nähe des Flügels gesehen hat und in Heathrow, wo eine Besatzung eine Objekt so nah gesehen hat, dass sogar Propeller und Markierungen sichtbar gewesen seien. Der Text spricht zwar auch von UFOs, aber das Drohnenthema, vor allem beim zweiten Vorfall, ist hier zentral, gerade durch die Auswirkungen auf die Flugsicherheit.
Ein ungewöhnliches Flugobjekt am Himmel über dem Allgäu hat für Aufsehen gesorgt, sich aber als ein Heißluftballon entpuppt, der derzeit längere Zeit in Süddeutschland unterwegs ist. Und ein privates Video mit einem zufällig aufgenommenen rätselhaften Objekt, das mit hohem Tempo durchs Bild huscht, sorgt für Diskussionen. Solche Aufnahmen, wo der Fotograf (oder andere Zeugen) bei der Aufnahme selber nichts bemerkte, deuten häufig auf kleinere Objekte nahe dem Objekt hin, bspw. Insekten, die recht schnell vorbeihuschen und dabei unscharf verschwimmen. Der Beitrag enthält das Video, so dass man sich ein eigenes Bild machen kann.

Quelle: Vietnam | ImSüden | SWNS

Zwischen Wissenschaft, Popkultur und Ufologie-Geschichte

Neben der oben erwähnten Meldestelle mit ihrem Melderekord fand auch die Arbeit von den Kollegen der GEP, die die zweite große deutsche Meldestelle betreiben, Einzug in die Medien, zum Thema „50 Jahre zivile UAP-Forschung“. Betont wird, dass viele Fälle zwar erklärbar sind, manche aber auch mangels Daten offenbleiben, ohne dass daraus vorschnell Außerirdische folgen. Eine Kernaussage, die wir so immer wieder, auch in den UAP-Berichten in den USA, wiederfinden.
Der Historiker Alexander Geppert ist Gegenstand eines in der ARD-Mediathek zur Kulturgeschichte des außerirdischen Lebens, von antiken Mondbewohner-Ideen bis zu E.T. und aktuellen Kinobildern. Eine Ikone der Ufologie ist der Schweizer Billy Meier, mit seinen angeblichen Kontakten zu Plejadiern und unzähligen Fotos und Videos mit angeblichen außerirdischen Flugkörpern und einem eingeschworenen Fankreis. Dass seine Fotos und Videos mehrfach als Tricks entlarvt wurden und bei den allermeisten Fachleuten als Fälschung gelten, ficht seine Anhänger nicht an. Die Bilder ihrerseits prägten aber trotzdem die Popkultur, etwa als Vorlage für das berühmte „I Want to Believe“-Motiv aus Akte X.

Quellen: Spektrum | ARD | Swissinfo

Voyager reist weiter und grüßt

Einen Kontrast zur UAP-Aktenflut liefert ein Beitrag über die Voyager-Sonden und ihre goldene Schallplatte. Im Mittelpunkt steht die tschechische Grußbotschaft, die seit 50 Jahren mit den Sonden durchs All reist und deren Urheber, der die Botschaft einsprach. Die Sonde Voyager 1 wird im Herbst eine Entfernung von einem Lichttag zur Erde überschreiten. Das sind ungefähr 26 Milliarden Kilometer. Beide Sonden tragen eine kulturelle Botschaft der Menschheit an mögliche Finder.

Quelle: Czech Radio

  

Über

  ufoinfo.de bietet grundlegende Informationen zum UFO/UAP-Phänomen und dessen Untersuchung. Ferner liegt ein Schwerpunkt auf Forschungen zu psychologischen Implikationen zu UAP. Grundlage ist ein offener und wissenschaftlich-kritischer Ansatz.

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Auf der Infoseite mit häufigen und typischen Auslösern von UFO-Meldungen finden Sie vielleicht schon eine Lösung. Ansonsten finden Sie auf der Meldestellenseite Kontaktmöglichkeiten, um Ihre Sichtung zu melden und kompetent beurteilen zu lassen.

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