(Aktualisiert am 02.08.) Die USA verheimlichen ein seit langem bestehendes Programm, das nicht identifizierte Flugobjekte nicht-irdischer Herkunft sicherstellt und über Reverse-Engineering nachentwickelt, so der ehemalige Geheimdienstoffizier der Luftwaffe, David Grusch, am 26. Juli in der Anhörung vor dem US-Kongress. Das Pentagon hat seine Behauptungen allerdings zurückgewiesen.

Die mit Spannung erwartete Aussage des pensionierten Majors David Grusch vor einem Unterausschuss des Repräsentantenhauses war der jüngste Vorstoß des Kongresses in Sachen UFO/UAP. Während bei der Untersuchung mysteriöser Flugzeuge oder Objekte oft Außerirdische zur Sprache kommen, haben Demokraten und Republikaner in den letzten Jahren auf mehr Forschung als eine nationale Sicherheitsangelegenheit gedrängt, weil sie befürchten, dass von Piloten beobachtete Sichtungen mit ausländischen Mächten bzw. Gegnern in Verbindung gebracht werden könnten.

Im Zuge der Aussagen des Whistleblowers David Grusch gab der Direktor des US UAP-Büros AARO, Dr. Sean Kirkpatrick, dem Sender ABC News ein Interview, das am 20. Juli live ausgestrahlt wurde. Der Kongress hatte das „All-Domain Anomaly Resolution Office“ (AARO) im vergangenen Jahr eingerichtet, um die Bemühungen aller Bundesbehörden zu koordinieren, um mysteriöse Objekte von Interesse in der Luft, im Weltraum und unter Wasser zu entdecken, zu identifizieren und zuzuordnen, mit besonderem Augenmerk auf die Entschärfung potenzieller Bedrohungen für militärische Operationen und die nationale Sicherheit.

(Update vom 31.07.23 am Ende) Seit den Enthüllungen, genauer muss man eigentlich von bislang unbelegten Behauptungen sprechen, des UFO-Whistleblowers David Grusch haben Diskussionen und Verschwörungsmythen rund um eine Geheimhaltung der US-Regierung bzw. deren Geheimdienste zum UFO-Thema neuen Auftrieb erhalten. Eine offizielle Bestätigung für die diversen Behauptungen gibt es nicht bzw. wurden bisher dementiert. Immerhin soll es am 26. Juli eine Anhörung dazu im US-Kongress geben, da wird man sehen, was an Substanz auf den Tisch kommt.

Künstliche Intelligenz (Pixabay)

Künstliche Intelligenz (KI) wird zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen und sich auch in alle Bereiche des Lebens auswirken. Das nimmt auch die Erforschung des UFO-Phänomens nicht aus, wo KI bereits in diversen Projekte Einzug gehalten hat. Insbesondere in der Video und Fotoanalyse, wie dem SkyCam-Projekt der Uni Würzburg, aber auch bei der Datenanalyse oder bei der Nutzung des ChatGPT-basierten UFO-Chatbot.

Unser Gastbeitrag von Ghostwriter Deutschland bietet einen Überblick über den Einsatz von KI in verschiedenen Bereichen.

Seit einigen Wochen sorgt ein neuer UFO-Whistleblower namens David Grusch für einige Aufregung, sowohl in der UFO-Szene, als auch in den Medien, aufgrund sensationell klingender Enthüllungen zu abgestürzten und geborgenen außerirdischen Raumschiffen und Alienleichen. Allerdings hat das mediale Interesse außerhalb den USA inzwischen deutlich nachgelassen. Auch in der UFO-Szene werden die Enthüllungen ganz unterschiedlich aufgenommen und kommentiert. Während die ETH-Anhänger dies als „Breaking News“ verbreiten, sieht die eher sachlich-kritische Forschung das Ganze nur als einen neuen Akt in der langen Reihe ganz ähnlicher Ankündigungen der vergangenen Jahrzehnte, die alle allerdings bislang eines Beweises schuldig blieben.

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