Stanton T. Friedman verstorben

Der in der UFO-Szene weltbekannte amerikanische Roswell- und UFO-Forscher Stanton T. Friedman ist im Alter von 84 Jahren, am Montagabend (13. Mai), verstorben. 1934 in New Jersey geboren, begann sich Friedmann Ende der 1950er Jahre, das goldene Jahrzehnt der Fliegenden Untertassen Hysterie, sich mit dem Phänomen auseinanderzusetzen und trat verschiedenen amerikanischen Vereinigungen bei. Ende der 1970er Jahre gehörte Friedman zum Team um Berlitz und Moore, die den Roswell-Zwischenfall von 1947 aus der Versenkung holten und obwohl Friedman die Triebfeder bei den Recherchen war und die Indizien zutage förderte, waren es letztendlich Berlitz und Moores Namen die auf dem vielleicht berühmtesten UFO Buch aller Zeiten „The Roswell Incident“, ragten.

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Zeitmaschinen aus der Zukunft?

Derzeit sorgt ein amerikanischer Wissenschaftler mit der Schlagzeile, UFOs seien Zeitmaschinen aus der Zukunft, für Aufsehen. Es handelt sich dabei um Dr. Michael P. Masters, Professor an der Montana Tech-Universität. Im Rahmen seines Buches über UFOs hat er als Anthropologe Erzählungen über Aliens untersucht. Grundlage seiner Hypothese sei demnach die seiner Meinung nach häufig übereinstimmende Darstellung der Außerirdischen als uns ähnliche Humanoide, die zudem in unserer Sprache kommunizieren würden. Demzufolge liesen sich UFOs als Phänomen erklären, bei dem "unsere entfernten Verwandten in der Zeit zurückreisen, um uns in unserer evolutionären Entwicklung zu studieren", so Masters in einem Interview mit dem Sender kxlf.com.
Das lt. des deutschen Artikels in Arbeit befindliche Buch ist tatsächlich bereits fertiggestellt und über Amazon (USA) beziehbar. Es trägt den Titel "Identified Flying Objects: A Multidisciplinary Scientific Approach to the UFO Phenomenon". Was auf den ersten Blick verwirrend erscheint, stellen identifizierte Flugobjekte gemeinhin identifizierte UFO-Sichtungen mit natürlichem Urspung dar, ist auf den zweiten Blick, zumindest aus Sicht des Autors, konsequent, da als Zeitmaschinen betrachtete UFOs als solche identifiziert wären, ebenso wie außerirdische Raumschiffe genaugenommen keine UFOs im Sinne von unidentifiziert, sondern eben als Raumschiffe identifiziert wären.

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Deutschlands größtes UFO Archiv online

Wir haben nach 4-jähriger Arbeit das Projekt an Deutschlands größtem UFO Archiv abgeschlossen. Von nun an finden Interessierte auf ufo-information.de das so genannte „CENAP Report Archiv“, welches die gesamte Historie des UFO Phänomens mit Beginn des Kalten Krieges bis in die Neuzeit abdeckt und kritisch hinterfragt.

Direktlink zum Archiv: CENAP-Report Archiv

Der „CENAP Report“ war ein deutschsprachiges Magazin welches sich von 1976 bis 2007 kritisch mit dem UFO Phänomen und den daran beteiligten selbst ernannten Forschern und Buchautoren auseinander gesetzt hat. In den 31 Jahren sind so 305 Ausgaben mit insgesamt mehr als 13.800 Seiten an Informationen rund um einen der größten Mythen der Popkultur entstanden. Die nun in digitaler Form kostenfrei zur Verfügung stehenden Ausgaben decken das gesamte Themenspektrum ab. So werden weltberühmte Mythen wie der angebliche UFO Absturz bei Roswell 1947 oder die geheime Militärbasis Area 51 ebenso rational erklärt, wie bspw. Deutschlands berühmtester UFO Vorfall der Lichterformationen über Greifswald 1990. Klassiker wie die fliegenden Dreiecke über Belgien, das UFO Entführungsphänomen oder angebliche Nazi-Flugscheiben finden in diesem Archiv ebenso eine rationalen Erklärung wie UFO Sichtungsfälle aus Deutschland der letzten sieben Jahrzehnte.

„Als wir 2014 mit der Digitalisierung begannen, ahnten wir nicht, dass sich das Projekt vier Jahre bis zu seiner Fertigstellung hinziehen würde. Umso mehr freut es uns nun dieses einzigartige Archiv und Lebenswerk von Deutschlands bekanntestem UFO Phänomen Enthüller, Werner Walter, für alle Interessierte an paranormalen Phänomenen weit über das UFO Phänomen hinaus, bereit stellen zu können“, sagt Dennis Kirstein von ufo-information.de.

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NASA-Forscher fordert UFO-Forschung bei SETI


Logo zum SETI Workshop "Decoding Alien Intelligence" (Quelle: SETI)

Der NASA-Wissenschaftler Silvano P. Colombano, studierter Biophysiker und Informatiker am Ames Research Center der NASA in Moffet Field, sogte dieser Tage mit einem Weißbuch ("White Paper") für Aufregung, das den Titel "New Assumptions to Guide SETI Research" trägt, auf Deutsch etwa: "Neue Ansätze als Leitfaden der SETI-Forschung". Darin fordert er, angesichts unseres aktuellen Verständnisses über das Alter von Planetensystemen, die möglicherweise Leben hervorbringen könnten, die Abkehr von einigen bisher bevorzugten Vorstellungen über außerirdisches Leben und außerirdische Intelligenz und formuliert verschiedene Punkte als Empfehlung für einen neuen, "aggressiveren" Ansatz in der SETI-Forschung.

Das 1 1/2-seitige Papier kann über den Technical Report Server der NASA heruntergeladen werden.

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Ist 'Oumuamua doch eine Aliensonde?

Ist 'Oumuamua doch eine Alien-Sonde? Warum es wahrscheinlich eher nicht so ist.

Im Oktober 2017 wurde ein fremdartiges Objekt beim Durchflug durch unser Sonnensystem entdeckt und bietet seither Anlass für manche Spekulation. Schon damals gab es, maßgeblich durch künstlerische Intepretationen zur Form des Objektes verursacht, Spekulationen um eine möglicherweise intelligente Herkunft, sprich eine von einer außerirdischen Zivilation auf die Reise geschickte Sonde. Gesichert ist, dass es sich um ein interstellares Objekt von außerhalb unseres Sonnensystems handelt und es nach dem Durchflug auch wieder auf Nimmerwiedersehen verschwinden wird. Dies kann aus der hyperbolischen Flugbahn geschlossen werden, auf der sich das Objekt um die Sonne bewegt. Bei einer Rückverfolgung der Flugbahn sieht es so aus, als ob es aus Richtung des Sternbildes Lyra kam und mit etwa 25 km/s durch den interstellaren Raum kreuzte. Das Objekt bekam die offizielle Bezeichnung A/2017 U1 und den Namen "'Oumuamua" , was Hawaiianisch für "allererster Pfadfinder" (oder "Botschafter") steht. Nachfolgende Grafik zeigt die Flugbahn und zum Vergleich eine typisch elliptische Umlaufbahn eines Kometen.


Quelle: Brooks Bays / SOEST Publication Services / UH Institute for Astronom

 

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