Mysteriöse Lichtblitze auf astronomischen Aufnahmen der 1950er Jahre: Das VASCO-Projekt und die Suche nach Objekten aus der Vor-Sputnik-Ära

In den Archiven der Astronomie schlummern Schätze, die mehr verraten könnten, als ihre ursprünglichen Schöpfer sich je vorgestellt haben. Forscher des VASCO-Projekts (Vanishing and Appearing Sources During a Century of Observations) haben zwei neue Studien veröffentlicht, die für Kontroversen in der Wissenschaft sorgen. Im Zentrum der Debatte stehen rätselhafte Lichtblitze auf fotografischen Platten aus den frühen 1950er Jahren – aufgenommen zu einer Zeit, als noch kein einziger künstlicher Satellit die Erde umkreiste.

Wenn man das UFO/UAP-Thema als legitimes Forschungsgebiet in der Wissenschaft etablieren oder auch eigene Forschungen in die wissenschaftliche Diskussion einbringen möchte, dann gehört dazu die strikte Anwendung wissenschaftlicher Methoden. Das geht los bei der Erhebung der Sichtungsdaten, über die Analyse spezifischer Daten und Indizien bis hin zur abschließenden Beurteilung und Klassifizierung. Nur eine stringente wissenschafltiche Methodik schafft Transparenz, sowie Nachvollziehbarkeit und Überprüfbarkeit. Diese wissenschaftliche Strenge wird sowohl seitens institutionell angesiedelter Forschung, wie der AARO in den USA, oder der GEIPAN in Frankreich, als auch seitens privat motivierter Forschung eingefordert, wie hierzulande bspw. von der GEP.

Nachdem die britische Durham Universität bereits vergangenes Jahr eine internationale Umfrage zum Kontakt mit extraterrestrischer Intelligenz durchgeführt hat (Durham University, 2024), hat sie aktuell anlässlich eines internationalen Symposiums eine Erklärung zur SETI- und UAP-Forschung veröffentlicht: Die "Durham Declaration on SETI and UAP Research" (Durham University, 2025b). Treibende Kraft zu dieser Thematik ist Prof. Michael Bohlander, der einen Lehrstuhl für Global Law and SETI Policy an der Durham University innehat und neben einem Fachbuch zur Thematik unlängst auch in der Zeitschrift für Anomalistik publizierte (Bohlander, 2023, 2025). An dem am 24. April stattgefunden Symposium mit dem Titel "Grounding the SETI and UAP debate: Law, evidence, and anticipated futures" nahmen Wissenschaftler aus mehreren Ländern teil, darunter u.a. auch Dr. Andreas Anton vom Freiburger IGPP. Das Programm des Symposiums steht als PDF auf der Seite der Durham University zur Verfügung (Durham University, 2025a).

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